Nachtrag: Schmerztagebuch
Wie wohl jeder mitbekommen hat, war nach 5 Tagen schon schluss. Im Endeffekt wurde mir bewusst, das es rein gar nichts daran ändert, ob ich meine Schmerzen öffentlich beschreibe oder nicht.
Ich muss damit leben und irgendwie damit klarkommen. Egal welche Worte ich in dem Zeitraum gehört habe, keines hat mir in irgendeiner weiße geholfen außer: komm endlich wieder klar.
Wenn man in einer Beziehung steckt gibt es etwas, was man unbedingt machen sollte: reden! Ich kann es immer nur wieder sagen, reden ist Gold wert! Was nützt es mir, wenn ich meine Schmerzen mit mir rumtrage, meine Freundin aber nicht versteht was mir schmerzt und wie sie damit umgehen soll.
An manchen Tagen ist es echt schlimm und ich mag dann einfach nicht aufstehen – tue es aber trotzdem und bin halt schlecht gelaunt. Das alles muss man natürlich kommunizieren. Es fällt einem viel leichter und man gewinnt an Lebensqualität dazu, wenn man weiß das man sich auf den anderen verlassen kann!
Der letzte Eintrag enthielt Schwindelanfälle. Diese habe ich natürlich untersuchen lassen und auf Grund der eingenommenen Schmerzmittel (Überdosierung ftw …) habe ich nun erhöhten Blutdruck! Dagegen darf ich nun auch noch Tabletten nehmen
Geilo!
Im Endeffekt schmerzt alles nach wie vor – aber ich lerne damit umzugehen …